Energieeffizienzhaus

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Das Energieeffizienzhaus

Hinsichtlich der Energieeffizienzhäuser unterscheidet man in Deutschland derzeit vier verschiedene Formen. Sie umfassen das Niedrigenergiehaus, das Passivhaus, das Nullenergiehaus und das Plusenergiehaus, wobei es bei den beiden letzten korrekterweise eigentlich Nullenergiebilanzhaus und Plusenergiebilanzhaus heißen müsste. Allein schon diese Bezeichnungen legen völlig zu Recht nahe, dass Energieeffizienzhäuser deshalb so genannt werden, weil hier die einmal zugeführte Energie in einem möglichst großen Maße zum Beispiel durch eine Mehrfachnutzung durch Wärmetauscher im Haus zurück gehalten wird.

 

Die Richtlinien für die Einstufungen der Energieeffizienzhäuser sind 2009 neu geregelt worden. Die gesetzliche Basis dafür ist die Verordnung zur Einsparung von Energie, kurz als ENEV 2009 bezeichnet. Die niedrigste Kategorie ist der Standard KfW 85 und das absolute Highlight bei der Energieeinsparung ist ein Haus nach dem Standard KfW 40. In der Praxis trifft man allerdings am häufigsten auf Gebäude, die zu den Kategorien KfW 55 und KfW 70 gehören.

 

Das KfW Effizienzhaus 55 wird auch als so genanntes Passivhaus bezeichnet. Die Zahl in der Standardbezeichnung sagt aus, dass bei den Verbrauchswerten 55 Prozent dessen nicht überschritten werden darf, was laut EnEV 2009 für ein Wohngebäude zulässig ist, um den Energiepass für einen Neubau bekommen zu können. Dabei bezieht sich diese Aussage immer auf den so genannten primären Energiebedarf. Das ist die Energie, die dem Gebäude von außen zugeführt werden muss. Dabei schlagen zwei Werte zu Buche. Der Primärenergiebedarf darf pro Quadratmeter und Jahr 40 Kilowattstunden nicht überschreiten. Dabei sind der Wärmebedarf und der Strombedarf zusammen zu rechnen. Der maximale Wärmebedarf pro Jahr darf bei der von außen zugeführten Energie beim KfW 55 Haus fünfzehn Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche nicht überschreiten.

 

Eine genauso konkrete Regelung gibt es für die KfW 70 Effizienzhäuser. Hier sind zwei Werte zu beachten. Der primäre Energiebedarf addiert aus Strombezug und Heizwärme darf 70 Prozent der laut der Energiesparverordnung aus dem Jahr 2009 zulässigen Werte nicht überschreiten. Eine zweite Kenngröße ist der Transmissionswärmeverlust. Dieser darf höchstens 85 Prozent der in der Energiesparverordnung festgelegten Werte erreichen.

 

Für die KfW Effizienzhäuser gibt es staatliche Förderungen. Sie bestehen zum überwiegenden Teil aus besonderen Krediten, die mit sehr niedrigen Zinsen und extrem langen Laufzeiten ausgereicht werden. Sie sind über die KfW, also die Kreditbank für Wiederaufbau, zu beantragen, die als Förderbank die Gelder verwaltet und für die Vergabe zuständig ist. Über die jeweils aktuellen Richtlinien und auch die im Rahmen des Antrages benötigten Unterlagen kann man sich direkt auf der Homepage der Kreditbank für Wiederaufbau informieren.


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Abschließendes Fazit

Ein modernes Niedrigenergiehaus offenbart dem angehenden Hausherrn eine besonders attraktive Möglichkeit, langfristig hohe laufende Nebenkosten der Immobilie einzusparen und richtet sich daher vor allem an preisbewusste Bauherren, die zudem großen Wert auf eine umweltverträgliche Bauweise legen.