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Anbaubalkon – das Passivhaus mit einem Balkon ausstatten

Wer träumt nicht davon, in einem Passivhaus zu wohnen oder zu arbeiten? Nie mehr hohe Kosten für Heizung und Strom fürchten, nie mehr ängstlich den Briefkasten öffnen, wenn die Jahresabrechnung fällig wird. Wer heute neu baut, wird sich immer häufiger für ein Passivhaus entscheiden, anfangs zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür aber langfristig wesentlich günstiger im Unterhalt. Wer beim Bau selbst noch etwas sparen möchte, verzichtet zunächst auf einen Balkon im oberen Geschoss. Doch ist wieder etwas finanzieller Spielraum drin, dann wird der fehlende Balkon oft schmerzlich vermisst. Aber auch hier gibt es Lösungen, zum Beispiel die Anbaubalkone von LEEB. Diese sind in verschiedenen Variationen erhältlich, so dass man sie den eigenen Bedürfnissen optimal anpassen kann.

 

Mit den Balkonen, die aus Alu, Edelstahl oder Holz gefertigt werden, können fast alle bestehenden Gebäude erweitert werden. Beim Passivhaus ist hier darauf zu achten, dass keine Wärmebrücken beim nachträglichen Balkonanbau entstehen. Doch auch hier gibt es mittlerweile spezielle Übergänge, die eingesetzt werden können und sich für den Einsatz im Passivhaus eignen.

 

Die Varianten der Anbaubalkone

Bei den Anbaubalkonen unterscheidet man zwischen drei grundlegenden Varianten, die zum Einsatz kommen können:

  1. Freitragende Anbaubalkone
  2. Anbaubalkone auf Stützen
  3. Anbaubalkone mit Galgen

 

 

Freitragende Anbaubalkone wirken dabei besonders chic, da keine zusätzlichen Stützen benötigt werden, die das Gesamtbild des Hauses beeinträchtigen. Sie können immer dann angebracht werden, wenn eine Betondecke verwendet wird und die Balkontiefe maximal 1,70 Meter beträgt. Die Montage ist sehr einfach, das Eisensystem für den Anbau wird direkt im Mauerwerk verankert. Unterkonstruktionen, die zu einem großen Mehraufwand bei der Montage führen, sind nicht mehr nötig. Und dank der durchgehenden Isolierung der Verankerung, die fast unsichtbar ist, entstehen auch keinerlei Wärmebrücken.

 

Sollen die Balkone allerdings weitaus größer ausfallen, kann die freitragende Variante oft nicht mehr verwendet werden. Hier hat sich der Anbaubalkon auf Stützen durchgesetzt. Dieser kann auch dann genutzt werden, wenn die Installation mittels Verankerung im Mauerwerk nicht möglich ist. Bei diesen Systemen lassen sich sogar mehrere Balkone übereinander anbringen, so dass es sich genauso für Mehrfamilienhäuser eignet. Eine Überdachung des Balkons ist dann ebenfalls möglich.

 

Werden die Stützen dagegen als zu störend empfunden, kann man auch auf die Anbaubalkone mit Galgen zurückgreifen. Sie eignen sich gleichfalls, wenn große Tiefen des Balkons gewünscht werden. Die Galgen selbst müssen in Größe, Anzahl und Anordnung dabei stets auf die Größe des Balkons angepasst werden.

 

Welches Material eignet sich am besten?

Wie eingangs erwähnt, sind Anbaubalkone aus Edelstahl, Holz und Aluminium die häufigsten Vertreter. Alle Materialien haben dabei Vor-, aber auch Nachteile. Holzbalkone wirken besonders natürlich. Allerdings erhalten sie eine lange Lebensdauer nur dann, wenn die richtigen Hölzer verarbeitet werden und diese vom Besitzer richtig gepflegt werden. Der Pflegeaufwand ist hier also etwas höher. Aluminiumbalkone erlauben eine besonders schlanke und edle Optik des Balkons. Formen und Farben sind dabei in nahezu unbegrenzter Auswahl erhältlich. Edelstahl wird dagegen als Material meist nur für das Balkongeländer verwendet. Diese Geländervarianten sind besonders schlicht, aber gleichzeitig auch sehr elegant und können dadurch mit nahezu jedem modernen Haustyp harmonieren.