Baukosten eines Energiesparhauses senken

Ein Hausbau kann ganz schön ins Geld gehen und man braucht noch nicht einmal besondere Wünsche zu verwirklichen, um den Preis über die 200.000 Euro Marke klettern zu lassen.

 

Ein Energiesparhaus trumpft preislich sogar noch weiter auf. Natürlich, dank eines Energiesparhauses geht der Spaß mit den Betriebskosten richtig los, wenn diese nämlich auf ein Minimum reduziert sind, dafür ist aber zunächst einmal eine Investition gefragt und diese gilt es während des Hausbaus zu leisten. Schnell gerät so manches Energiesparhausvorhaben ins Schwanken angesichts der Kosten, die auf den Bauherren zukommen.

 

Damit der Traum vom betriebskostenarmen Häuschen dann doch nicht ausgeträumt ist, heißt es sparen, was das Zeug hält. Denn nicht immer muss günstig auch schlecht sein und mit ein wenig Engagement lassen sich die Baukosten des Energiesparhauses durchaus senken.

 

Preisvergleich lohnt sich

Selbstverständlich ist es eine schöne Sache, den kompletten Bau des Energiesparhauses in professionelle Hände zu geben und sich selbst um kaum noch etwas kümmern zu müssen. Aber diese Rundum-Sorglos-Dienstleistung kostet Geld und zwar in doppelter Hinsicht.

Zum Einen wollen natürlich die Bauleiter ihre entsprechende Entlohnung erhalten. Viel schwerer wiegt jedoch die Tatsache, dass man unter solchen Umständen mit den vom Bauleiter gewünschten Materialien und Firmen arbeiten muss und jeder kann sich wohl denken, dass hier nicht vorrangig auf den Preis geachtet wird.

 

Deshalb ist es keineswegs empfehlenswert, sich entspannt zurück zu lehnen und anderen die komplette Entscheidungsfreiheit zu überlassen. Denn wer sich in den Bau seines Energiesparhauses einbringt, der kann Kosten vergleichen, Angebote einholen und sogar Preisnachlässe aushandeln. Dass derartige Vorgänge auch über das Internet möglich sind, macht den Spargedanken perfekt.

 

Selbstverständlich darf diese Einsparoption nicht zu Lasten der Qualität gehen. Als Laie sollte man den Rat des Bauleiters einholen und sich an die Mindestvorgaben beispielsweise bezüglich der Dicke der Dämmung halten. Ansonsten lässt sich auf diese Art jedoch einiges an Kosten für ein Energiesparhaus einsparen.

 

Vorsicht vor Abzocke

Mit der Euphorie eines besonders günstigen Preises besteht die Gefahr, nicht mehr die nötige Vorsicht walten zu lassen. Dies kann fatal werden, denn gerade im Internet ist nicht alles Gold, was glänzt. Obwohl hier selbstverständlich auch im Bausektor einige hervorragende Dienstleister und Lieferanten agieren, sollte man sich dennoch vor den unseriösen Anbietern schützen. Und dies betrifft sowohl den Kauf von Baumaterialien, wie auch den Erwerb der gewünschten Inneneinrichtung.

 

Deshalb gilt als oberstes Gebot, sich bei einem unbekannten Anbieter niemals auf Vorauskasse einzulassen. Dämmware mit Kreditkarte bezahlen, ein Himmelbett auf Rechnung kaufen oder die Solarmodule im Lastschriftverfahren, welches eine Zurückbuchung ermöglicht, erwerben, lautet daher die Devise.

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