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CO2 Neutralität

Wer als Hauseigentümer in umweltfreundliche Energieversorgung und Energiesparen investiert - mit einem Passivhaus, mit einem Niedrig- oder Nullenergiehaus -, der tut schon sehr viel für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. Ganz besonders gilt dies für den CO2-Ausstoß, der mit dem eigenen Haus deutlich reduziert wird. Aber es gibt noch einige weitere Möglichkeiten für eine positive Beeinflussung des persönlichen "ökologischen Fußabdrucks".

 

Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist der ausschlaggebende Grund für die Klimaerwärmung, die immer bedrohlichere Ausmaße annimmt. Immer wieder lässt sich feststellen, dass das Vertrauen auf die Lösungsmöglichkeiten der Politik nicht ausreicht. Vielmehr setzt sich das Bewusstsein durch, dass das persönliche Verhalten ausschlaggebend dafür ist, unter welchen Umweltbedingungen wir in Zukunft leben werden. Jeder Einzelne, der in ein umweltfreundliches Haus investiert, ist ein gutes Beispiel dafür. Ein großer Schritt ist es, wenn man seine persönliche CO2-Bilanz verbessert - bis zu dem Punkt, dass man das eigene Verhalten als 100 Prozent CO2-neutral bewerten kann.

 

Es gibt im Internet viele CO2-Rechner, mit denen man schnell feststellen kann, welchen "ökologischen Fußabdruck" man als Mensch auf diesem Planeten hinterlässt. Wer diesen Rechner einmal genutzt hat, wird erstaunt feststellen, wie viel Kohlendioxid zum Beispiel durch einen einzigen Flug ausgestoßen wird. Es ist in naher Zukunft kaum zu erwarten, dass Flüge schadstofffrei werden. Aber es gibt für jeden Fluggast die Möglichkeit, die Kosten, die eine Flugreise in Hinsicht auf das Klima verursacht, auszugleichen. Dieses Geld wird beispielsweise in Aufforstungsprojekte investiert. Wie hoch die ökologischen Kosten eines einzelnen Fluges sind, lässt sich ebenfalls schnell durch Online-Rechner feststellen.

 

Auch die Nutzung eines Autos ist natürlich für das Klima relevant. Weniger Benzinverbrauch hilft natürlich der Umwelt. Aber selbst der sparsamste Pkw verursacht immer noch einen beträchtlichen Kohlendioxidausstoß. Im Hinblick auf CO2-Neutralität gibt es auch hierfür Ausgleichsmöglichkeiten. Gleiches gilt für andere CO2-relevante Verhaltensweisen - beispielsweise das Essen.

 

Ein anderes Thema ist Ökostrom. Wer selbst zum Beispiel mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach Strom produziert, leistet einen erheblichen Beitrag zur Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energiequellen. Man nimmt persönlich maßgeblichen Einfluss auf die Energiewende. Trotzdem ist man auch als Eigentümer eines Energiesparhauses auf einen Stromlieferungsvertrag angewiesen. Wer sich hier für ein Ökostromprodukt entscheidet, steigert die Nachfrage nach ökologisch produzierter Elektrizität.

 

Die Angebote für Ökostrom sind sehr unterschiedlich. Das bezieht sich nicht nur auf die Preise - man vergleiche zum Beispiel die verschiedenen Tarife für Ökostrom auf www.toptarif.net. Auch bei der Stromzusammensetzung gibt es viele Nuancierungen.

 

Wenn man ganz sicher gehen will, dass das angebotene Ökostromprodukt tatsächlich einen Umweltnutzen aufweist, sollte man auf die verschiedenen Gütesiegel für Ökostrom achten (OK Power, TÜV Siegel, Grüner Strom usw.).

 

Wer Ökostrom bezieht, kann sich bezüglich seines eigenen Stromverbrauchs als 100 Prozent CO2-neutral bezeichnen. Letztlich muss dies auch nicht mit höheren Kosten für Strom verbunden sein, denn es gibt viele Ökostromtarife, die sich in Bezug auf den Preis kaum von herkömmlichen Angeboten unterscheiden.

 

Fazit: Auch wer selbst in ein Energiesparhaus investiert, kann noch viel für seine eigene CO2-Bilanz tun. Die Entscheidung für einen Ökostromtarif ist dabei ein wesentlicher Schritt zur CO2-Neutralität.