Die Rolle der Wärmedämmung bei Plusenergiehäusern

Der Heizenergiebedarf jedes Hauses hängt größtenteils von der Qualität der Wärmedämmung ab. Eine optimale Wärmedämmung des Hauses birgt auch das größte Energie-Sparpotenzial – die Wärmeverluste durch die Außenwände sind für etwa 50 bis 75 Prozent der gesamten Energieverluste eines Gebäudes verantwortlich.

 

Ist man als Bauherr in der Lage, diese Verluste auf Dauer zu vermeiden oder durch Sanierungsmaßnahmen ganz auszuschließen, wird er somit vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger werden – das sind die Merkmale für ein Plusenergiehaus. Um das in die Tat umzusetzen, muss man bei einer präzisen Bauausführung eine intelligente Außenhülle für das Haus erschaffen. Das kann eine zu große Aufgabe für wenig geübte Heimwerker bedeuten.

 

In solchen Fällen ist es besser, solch aufwendige Baumaßnahmen den Bauprofis zu überlassen. Entsprechende Fachkräfte kann man online bei my-hammer suchen und aus der Vielzahl der Angebote das passende für sich finden. Hat man vor, ein Plusenergiehaus zu erschaffen, sollte besonderes Augenmerk der Konstruktion der Außenbauteile sowie der Haustechnik gewidmet werden. Um es mit wenigen Worten zu sagen: Um Energieverluste zu vermeiden und mehr Energie zu produzieren, als die Hausbewohner verbrauchen, muss man einfach luftdicht bauen und sogenannte Wärmebrücken vermeiden.

 

Was bedeutet das für den Hausherrn?

Bauteilfugen und Undichtigkeiten in der Außenhülle eines Hauses führen zu einem unkontrollierten Luftwechsel, durch den die Wärme unumkehrbar verloren geht. Damit ein Haus energieeffizient sein kann, muss es im Prinzip luftdicht konstruiert werden. Selbstverständlich bleiben die Hausbewohner für einen guten Wohnkomfort einen ständigen Austausch der Luft in den Räumlichkeiten.

 

Die frische Luft im Gebäude wird somit durch spezielle Lüftungsanlage garantiert, die durch Wärmerückgewinnung zusätzlich für den optimalen Verbrauch der Heizenergie sorgt. Die Wärmebrücken in Gebäuden werden zu Sorgenkindern, wenn es um die Schwachstellen in der Gebäudehülle geht. Die Schwachpunkte sind vor allem die Bauteileanschlüsse wie Stellen von der Außenwand zu den Fenstern, zu Geschossdecken oder zum Dach – sie können den Heizwärmebedarf des Gebäudes um bis zu 25 Prozent erhöhen.

 

Bei der Bauausführung kommt es also auf die Präzision der ausgeführten Bauschritte an. Hier muss die Qualität bei den Arbeiten an den Anschlussdetails erstklassig sein. Der Schlüssel zum Plusenergiehaus bleibt also die hocheffizient gedämmte Außenwand. Eine gute Voraussetzung dafür sind die mehrschichtig aufgebauten Wandkonstruktionen, die man in der Fertigbauweise vorfindet. Die Wandelemente werden in den hochmodernen Produktionsanlagen mit garantierter Passgenauigkeit mithilfe des Computers vorgefertigt, damit sie am Ende für ein luftdichtes Haus garantieren können.

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