Das Eigenheim vermieten - viele Rechte und Pflichten kommen auf den Eigentümer zu

 

Nicht jeder, der ein Eigenheim gebaut oder erworben hat, will dieses selber alleine bewohnen. Das Haus wird an eine Mietpartei oder an mehrere Mietparteien vermietet, solange die Raumaufteilung im Haus das zulässt. Dabei kann das Haus möbliert oder unmöbliert vermietet werden. Da der Verwaltungsaufwand erheblich ist, macht es Sinn und spart Zeit und Nerven, wenn auf eine Hausverwaltungs-Software zurückgegriffen wird. Ensprechende professionelle Software für die Verwaltung vermieteter Eigenheime gibt es zum Beispiel von Lexware.

Privatsphäre von Eigentümer und Mieter wahren
Möglich ist es, nur einen Teil des Eigenheims zu vermieten, während der Rest vom Eigentümer genutzt wird. In einem solchen Fall ist es für beide Seiten angenehmer, für die vermietete Wohnung im Eigenheim einen separaten Eingang zu schaffen. Das hilft dabei, die Privatsphäre zu wahren, denn nicht für jeden ist es einfach, einen Fremden als Mieter in die eigenen Räumlichkeiten aufzunehmen. Umgekehrt fühlt sich der Mieter wohler, wenn er sich nicht ständig vom Hauseigentümer beobachtet fühlt. Ob der Garten gemeinsam genutzt wird, ist am besten vor Einzug der Mieter ins Haus schriftlich festzulegen, um späteren Ärger von vornherein zu vermeiden. 

Rechte und Pflichten schriftlich festlegen
Der Eigentümer, ob er nun selber eine Wohnung im Eigenheim bewohnt oder dieses komplett vermietet hat, ist in jedem Fall rechtlich für die Sicherheit rund um das Haus verantwortlich. Dazu gehört auch das Schneeräumen im Winter oder das Entfernen herabgefallener Äste nach Sturmschäden. Selbst wenn der Mieter für diese Pflichten verantwortlich ist, muss der Eigentümer rechtlich für die Einhaltung sorgen. Am besten ist es, die Rechten und Pflichten schon beim ersten Mietgespräch Punkt für Punkt durchzugehen und im Einzelnen im Mietvertrag festzuhalten. Eine spezielle Immobiliensoftware hilft dabei, diese Pflichten übersichtlich zu verwalten und zu aktualisieren, etwa im Fall von Krankheit, Urlaub oder sonstiger Abwesenheit des Mieters.

Regelmäßig Mieteingänge und Nebenkostenabrechnung checken
Wenn das Haus geräumig genug ist und der Eigentümer selber nicht mit im Haus wohnt, kann es bei entsprechender Raumaufteilung auch an zwei Mietparteien vermietet werden.

Die Vermietung ist mit reichlich Papierkram verbunden:

  • - Verwaltung der Mieteingänge
  • - regelmäßige Abrechnung der Nebenkosten
  • - Abschluss von Versicherungen
  • - Anlage der Mietkaution

 

Auch die Steuerabgaben ändern sich, sobald das Eigenheim vermietet wird. Hier verlieren nicht nur unerfahrene Vermieter schnell den Überblick und viel kostbare Lebenszeit, um sich durch den Wust an regelmäßig anfallendem Papierkram durchzuarbeiten.

Mit Hausverwaltungssoftware den Überblick behalten
Im Grunde macht der Eigentümer die gleiche Arbeit wie eine Hausverwaltung, nur ohne Bezahlung. Eine Hausverwaltungs-Software lässt sich problemlos installieren und ist so benutzerfreundlich angelegt, dass auch in der Hausverwaltung unerfahrene Eigentümer nach einer kleinen Einarbeitung problemlos damit zurechtkommen. Aktuelle Mietrückstände und nötige Mahnungen lassen sich mit einer solchen Software ebenso nützlich und zeitsparend verwalten wie anstehende Zahlungen an die Steuer und die Versicherung oder ausstehende Honorare an Handwerker. 

Die idealen Mieter für das Eigenheim finden
Letztendlich ist es für den Eigentümer eine große Verantwortung, sein gepflegtes Eigenheim wie ein Energiesparhaus fremden Mietparteien zu überlassen. Die Auswahl geeigneter Mieter sollte mit Sorgfalt erfolgen und in jedem Fall eine Schufa-Auskunft über die Zahlungsmoral der zukünftigen Mieter eingeholt werden. Bewohnen zwei Parteien das Haus, sollten sie gut zueinander passen, damit der Mietfrieden dauerhaft gewahrt bleibt. Zwei Familien mit Kindern harmonieren zum Beispiel ebenso gut miteinander wie zwei Ruhe suchende Senioren-Ehepaare.

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