Energie aus eigenen Quellen nutzen

In den letzten Jahren ist das Wort Energiesparen wohl mitunter zu jenen Wörtern zu zählen, welches am häufigsten verwendet wird und doch scheint man in vielen Situationen einfach keinen Bezug dazu finden zu können. Gerade für jene, die nicht in der Großstadt leben, sondern in Einfamilienhäusern ist jedoch das Thema Energiesparen bzw. Energiegewinnung durchaus greifbar.

 

Es ist nämlich durchaus sinnvoll, wenn man sich nicht zu 100% durch Energie aus dem System beliefern lässt, sondern dort wo man kann und die Möglichkeit besteht, sich auch selbst um die Gewinnung von Energie kümmert, wie dies beispielsweise nicht selten über Solaranlagen auf Dächern umgesetzt wird.

 

Manchmal macht es auch Sinn einen eigenen Generator für eine bestimmte Zeit laufen zu lassen. Bei der Wahl der Geräte kann man beispielsweise auf die WA Notstromtechnik zurückgreifen. Doch wie viel bringt die Energie, die man beispielsweise durch Photovoltaikanlagen am Dach gewinnen kann wirklich? Gute Unterstützung, aber kein Ersatz Ganz klar muss man zunächst sagen, dass die Energiegewinnung in unseren Breitengraden viel geringer ist, als dies beispielsweise in mediterranen Klimazonen der Fall ist. Sonnenenergie kann schließlich nur dann effektiv angezapft werden, wenn die Sonne auch scheint.

 

Je nachdem in welchen Regionen man wohnt, kann man deshalb mit unterschiedlich vielen Sonnentagen pro Jahr rechnen, was sich unmittelbar auf die Menge der gewonnenen Energie niederschlägt. Hinzu kommt noch der Umstand, dass diese Anlagen regelmäßig gewartet werden müssen. Es ist in der Tat so, dass eine Verschlechterung des Durchsatzes zu bemerken ist, wenn man hier nicht regelmäßig Säuberungen und Kontrollen durchführt. Das kann auf der einen Seite dadurch rühren, dass Schmutz oder Blattwerk sich auf den Solarzellen sammelt, aber auf der anderen Seite auch an der dahinterliegenden Elektronik liegen.

 

Eine normale Anlage kann in unseren Regionen ungefähr 1000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren, was selbstverständlich variabel ist und auf die äußeren Einflüsse ankommt. Vergleichsweise kann man auf der anderen Seite den Verbrauch gegenüberstellen. Eine Familie mit Kindern benötigt jährlich ungefähr das Vierfache an Energie. Während den Sommermonaten, wo mehr Energie produziert wird, kann man die überschüssige Energie jedoch zurück ins Energienetz einspeisen und somit seinen eigenen Beitrag leisten, was im Winter dann wieder Vorteile bringt.

 

Letztendlich ist die Frage der Energiegewinnung eine sehr wichtige, die in den nächsten Jahren noch für viel Zündstoff und Probleme sorgen wird. Wer seinen Teil dazu beitragen will, dass man die Energie der Sonne abzweigt, der kann dies über Solaranlagen auf seinen Dächern machen. Klar sein sollte jedoch, dass man in der heutigen Zeit keine Wunder erwarten darf und trotzdem weiterhin auf das lokale Stromnetz angewiesen ist. Als Bonus und aus umweltfreundlicher Sicht, steht so einer Investition jedoch überhaupt nichts im Wege. Schließlich sollte man ja damit rechnen die Anlage über viele Jahre einzusetzen, sodass sich die Anschaffungskosten irgendwann gelohnt haben werden und man auch aktiv Geld sparen kann.

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