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Dachfläche sinnvoll nutzen - Geld verdienen mit Solarzellen

So verdienen Sie mit Ihrer Dachfläche Geld

Der Umweltschutz und die nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger geworden. So achten immer mehr Verbraucher und Hersteller darauf, dass sie die Umwelt weniger stark belasten. Zentral ist dabei vor allem die umweltschonende Gewinnung von Energie in Form von Solar- und Windenergie. In den vergangenen Jahren hat der deutsche Staat viele Milliarden in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert. Auch Sie können mit Ihrer Firma auf ganz einfache Art und Weise von dieser Entwicklung profitieren. So können Sie die Dachflächen Ihrer Gebäude wie etwa einer Gewerbeimmobilie oder auch Fabrikhalle an den Betreiber einer Solaranlage vermieten und so monatlich Geld verdienen. Wie das genau geht erklären wir Ihnen im Folgenden in aller Ausführlichkeit.


Mit Solarzellen Geld verdienen


Verfügen Sie über eine Lagerhalle, eine Gewerbeimmobilie oder ein Fabrikgebäude? Dann besitzen Sie zugleich auch eine große Dachfläche, die ungenutztes Potenzial birgt. So können Sie die Dachfläche an den Betreiber von Solaranlagen ganz einfach vermieten. Sie stellen lediglich Ihre Dachfläche zur Verfügung und erhalten dafür im Gegenzug eine regelmäßige Mietzahlung. Der Betreiber installiert eine Solaranlage auf Ihrem Dach. Die Anlage verbleibt im Eigentum des Anbieters, der lediglich die auf Ihr Dach treffenden Sonnenstrahlen wirtschaftlich nutzt und in das allgemeine Stromnetz einspeist. Sie stellen nur das Dach zur Verfügung und erhalten dafür im Gegenzug eine regelmäßige monatliche Vergütung.



So funktioniert die Vermietung


Doch wie funktioniert die Vermietung der Dachfläche genau? Es ist ganz einfach. Zunächst sollten Sie in etwa die verfügbare Dachfläche, die vermietet werden kann, berechnen. Von der Größe des Dachs hängt ab, wie hoch die mögliche Mietzahlung ausfallen kann. In einem zweiten Schritt nehmen Sie dann einfach Kontakt mit einem der verschiedenen Anbieter auf. Nachdem Sie mit dem Anbieter Kontakt aufgenommen haben, unterbreitet dieser Ihnen ein erstes Angebot. Sagt Ihnen dieses zu, so wird ein Vertrag zwischen Ihnen und dem Anbieter vereinbart. Dieser enthält alle wichtigen Bestimmungen wie die Dauer des Mietvertrages und die monatliche Zahlung, die Sie erhalten. Nach Abschluss des Vertrages installiert der Anbieter dann in Kooperation mit einer Fachfirma die Solaranlage auf Ihrem Dach. Ihnen entstehen hierfür keine Kosten, Sie müssen lediglich zu einem vereinbarten Termin einen unbeschränkten Zugang zum Dach gewährleisten. Nachdem das Dach erfolgreich mit einer Anlage ausgestattet wurde erhalten Sie regelmäßig die vereinbarten Mietzahlungen. Daneben haben Sie nach Ablauf der festgelegten Laufzeit, die meist 10 bis 20 Jahre beträgt, die Möglichkeit, die Anlage zu erwerben. Diese geht dann nach dem Kauf in Ihren Besitz über. Sie können den dort produzierten Strom dann sowohl für Ihre eigenen Zwecke nutzen als auch in das allgemeine Netz einspeisen und so weiterhin Geld mit der Anlage verdienen. Den genauen Preis der Anlage handeln Sie nach Ablauf des Mietvertrages mit dem Anbieter aus. Wie hoch der Preis ausfällt hängt dann vom Alter der Anlage und den Forderungen des Anbieters ab. Eventuell ist aber auch eine Verlängerung des Mietvertrages möglich, sodass der Anbieter weiterhin Betreiber der Anlage ist und Ihnen Geld für die Nutzung Ihrer Dachfläche bezahlt. Doch wie hoch fällt die monatliche Miete eigentlich aus und von welchen Faktoren ist sie abhängig? Weitere Informationen zum Ablauf gibt es auf solardachmiete.de.


Ein Rechenbeispiel

Um Ihnen das Konzept noch besser verständlich zu machen, haben wir hier ein kleines Rechenbeispiel für Sie vorbereitet. Grundsätzlich sind mehrere Faktoren für die durch ein Dach zu erzielenden Mieteinnahmen entscheidend. Der wichtigste Faktor ist zunächst die Dachfläche. Je größer das Dach, desto mehr Solarpanels können installiert werden. Handelt es sich um ein Schrägdach, spielt außerdem der Winkel in dem das Dach abfällt eine wichtige Rolle. Ein letzter entscheidender Faktor ist dann noch die Anzahl der täglichen Sonnenstunden, die von Region zu Region zum Teil stark abweichen kann. Unter optimalen Bedingungen können Sie dann mit jedem Quadratmeter Dachfläche 4 Euro pro Jahr verdienen, im schlechtesten Fall noch etwa 2 Euro. Verfügen Sie über eine Dachfläche von 750 Quadratmetern, die als Flachdach angelegt ist und über viele Sonnenstunden im Jahr verfügt, so erhalten Sie dementsprechend folgende Mieterlöse über einen Zeitraum von 10 Jahren:
4 € * 750 * 10 = 30.000 €
Sie würden also allein durch das zur Verfügung stellen Ihres Daches pro Jahr 3.000 Euro erwirtschaften, für die Sie nicht arbeiten müssen. Diese Zusatzeinnahmen können Sie für wichtige Investitionen in Ihr Unternehmen nutzen. So bietet sich etwa an, einen Teil der zusätzlichen Einnahmen für die Sanierung des Daches zu sparen. So müssen viele Dächer aufgrund von Wind und Wetter nach 20 bis 30 Jahren meist zumindest neu eingedeckt werden. Hierbei entstehen schnell fünfstellige Kosten, die für viele Betriebe eine hohe Belastung darstellen. Durch die Vermietung des Daches refinanziert sich dieses damit quasi von selbst.


Die Vor- und Nachteile

Die Vermietung eines Daches an den Anbieter von Solaranlagen bringt zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile mit sich. Diese sollten im Vorfeld abgewogen werden, um eine optimale wirtschaftliche Entscheidung treffen zu können. Doch welche Vor- und Nachteile ergeben sich eigentlich bei der Vermietung einer Dachfläche?

Der größte Vorteil liegt zunächst darin, dass Sie ohne viel Aufwand neue Einnahmen generieren können. Dabei entstehen Ihnen in betriebswirtschaftlicher Hinsicht quasi keinerlei Opportunitätskosten. So kann eine freie Dachfläche zu kaum einem anderen Zweck genutzt werden, als für die Eindeckung mit Solarpanels. Daneben liegt ein großer Vorteil in der Tatsache, dass Sie durch die Vermietung keine Investitionskosten für eine Solaranlage haben. So könnten Sie anstatt der Vermietung auch selbst in eine Solaranlage investieren. Dabei würden jedoch schnell Kosten in fünf- bis sechsstelliger Höhe entstehen, die Sie entsprechend finanzieren müssten. Durch die Vermietung des Daches sparen Sie sich diese Kosten und außerdem die Zeit, die mit der Einrichtung einer Solaranlage verbunden ist.

Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass Sie durch die Vermietung Ihres Daches aktiv den Umweltschutz unterstützen. So fördern Sie die Nutzung alternativer Energiequellen und sorgen so für eine Reduktion von Treibhausgasen. Diese Förderung des Umweltschutzes können Sie darüber hinaus für die Verbesserung Ihres Unternehmensimages nutzen. So achten viele Kunden mittlerweile darauf, wie umweltfreundlich ein Unternehmen eingestellt ist. Sie können so mit der Vermietung Ihrer Dachfläche für eine Solaranlage zwei Vorteile zugleich erzielen. So erhalten Sie neben den monatlichen Geldzahlungen auch eine positive Außenwirkung Ihrer Unternehmung.

Diesen Vorteilen stehen jedoch auch einige wenige Nachteile gegenüber. Ein Nachteil etwa besteht darin, dass Sie mit der Vermietung der Dachfläche eine langfristige Bindung an einen Anbieter eingehen. So verfügen die Verträge meist über Laufzeiten von mehreren Jahren oder Jahrzehnten. Haben Sie sich einmal für einen Anbieter entschieden, so legen Sie sich langfristig fest. Daneben gibt es zur Vermietung Alternativen wie etwa das Leasing einer Solaranlage oder die Investition in eine eigene Anlage. Je nach Anbieter und Beschaffenheit Ihres Daches können diese alternativen Möglichkeiten eventuell profitabler als eine Vermietung sein. Eine Antwort auf diese Frage bietet im konkreten Einzelfall aber stets nur der Vergleich zwischen den möglichen Alternativen.

Viele verschiedene Anbieter am Markt


Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Dach zu vermieten, stellt sich unmittelbar die Frage, mit welchem Anbieter Sie am besten kooperieren. Dabei gibt es mittlerweile eine große Vielzahl verschiedener Anbieter, die Ihre Dachfläche mieten um dort ihre eigenen Solarzellen zu installieren. Die Anbieter unterscheiden sich dabei zum Teil deutlich in den angebotenen Konditionen. Umso wichtiger ist es daher für Sie, nicht gleich den erstbesten Anbieter zu wählen, auf den Sie im Internet stoßen. Vielmehr sollten Sie systematisch und umfassend verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Dachfläche so gut wie möglich vermieten.