Heizkosten senken im Haushalt

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Heizkosten senken im Haushalt

In den vergangenen Jahren sind die Heizkosten, egal ob für Öl, Gas oder Strom, kontinuierlich gestiegen. Ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen, da besonders die Vorräte an fossilen Brennstoffen endlich sind und diese sich stetig vermindern.


Daher fragen sich regelmäßig zu Beginn der Heizperiode viele Haus- und Wohnungsbewohner, wie sie effektiv die Heizkosten senken können. Spontan wird dann oft der Gedanke gefasst, die komplette Heizungsanlage zu erneuern. Dieser Schritt ist jedoch mit hohen Kosten für die Eigentümer verbunden.

 

Darum ist es zunächst ratsam, die bestehende Anlage zu überprüfen und alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, um dadurch die Heizkosten zu senken!

Eine der ersten Maßnahmen sollte es immer sein, die sogenannte Zirkulationspumpe für den Heizungskreislauf zu überprüfen. Diese transportiert in den Heizungsrohren das wärme Wasser an die Räume im Haus bzw. der Wohnung. Alte Pumpen arbeiten hier mit einer fest voreingestellten Geschwindigkeit und berücksichtigen nicht, ob überhaupt ein Heizkörper oder eine Fußbodenheizung geöffnet ist!


Daher gibt es seit geraumer Zeit intelligente Pumpen, die sich an die aktuellen Gegebenheiten innerhalb der Wohnung anpassen und so nur nach Bedarf arbeiten. Dadurch werden die Laufzeiten der Pumpe reduziert und der Heizungsverbrauch gesenkt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hierzu bei Ihrer Heizungsfachfirma oder unter der Seite http://www.energiesparseite.info/heizkosten-senken.htm

 

Haben Sie diesen ersten Schritt zur Senkung der Heizkosten getan, gilt es noch weitere Faktoren zu überprüfen. Einer davon ist die Überprüfung der eingestellte Zimmertemperatur in den Räumen. In Wohnräumen sollte die um die 20 Grad betragen, im Bad nicht mehr als 24 Grad und in Schlafräumen reichen 16 Grad aus. Denn jedes Grad, erhöht die Heizkosten proportional um 6 Prozent!

 

Darüber hinaus ist das richtige Lüften sehr wichtig. Hierzu wird fälschlicherweise oft nur das Fenster gekippt. Dies hat die Nachteile, dass nur eine geringe Menge an Luftvolumen ausgetauscht werden kann und daher entsprechend länger gelüftet werden muss. Außerdem kühlt das Mauerwerk um das Fenster herum aus, wodurch unter anderem die Gefahr von Schimmelbildung besteht.


Daher ist Stoßlüften mit einem kurz und komplett geöffneten Fenster die richtige Methode. Dann wird schnell die verbrauchte Luft ausgetauscht und durch frische ersetzt. Diese kann dann wieder schneller Wärme aufnehmen und senkt dadurch unter dem Strich die Heizkosten.

Wenn Sie die beiden oben genannten Punkte berücksichtigen, ist zudem meistens die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen auf einem guten Niveau. Denn trockene, überheizte Räume verbrauchen mehr Energie. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40 bis 60 Prozent liegen. Im Fachhandel sind hierzu entsprechende elektronische oder mechanische Messgeräte erhältlich.

 

Die oben genannten Tipps sind nur ein Auszug aus verschiedenen Möglichkeiten, die Heizkosten zu senken. Weitere Hinweise und Ratschläge erhalten Sie hierzu bei entsprechenden Fachbetrieben und -beratern.

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