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Kaufen, sanieren, sparen: das Haus der Zukunft

Wussten Sie, dass ein Großteil aller Häuser in Deutschland immer noch nicht ausreichend isoliert ist? Die Energiekosten werden durch Schlitze in Fenstern und Türen, schlecht gedämmte Dächer und veraltete Heizanlagen unnötig in die Höhe getrieben. Da bleibt es kaum verwunderlich, warum Vater Staat Immobilienbesitzer, die ihr Eigenheim sanieren, finanziell unter die Arme greift.

Die Förderprogramme tragen auch dazu bei, dass der Trend zum Hauskauf ungebrochen ist. Doch wo findet man bezahlbare Immobilien, die zum Verkauf angeboten werden? Fakt ist, dass Häuser, Wohnungen und Grundstücke im Osten Deutschlands nach wie vor günstiger sind als im Westen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Haus – zum Beispiel in Brandenburg – sind, empfehlen wir Ihnen deshalb die Immobilienangebote in Fürstenwalde bei Immonet.de. Stehen die ersten Besichtigungstermine an, sollten Sie im Vorfeld unsere Tipps beachten, was es beim Hauskauf zu berücksichtigen gilt. Zudem erklären wir Ihnen kurz, wie Sie die energetische Sanierung anschließend am geschicktesten angehen können.

 

Der Hauskauf: Worauf sollten Interessierte achten?

Um einen ersten Eindruck von der ausgesuchten Immobilie zu gewinnen, wird diese in der Regel erst einmal besichtigt – auf den Fotos werden mögliche Mängel sicherlich nicht zu sehen sein. Bevor Sie die Katze im Sack kaufen und in eine Bauruine einziehen, macht es in jedem Fall Sinn, das Haus zu begutachten. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie unbedingt auf die Fenster, das Dach und die Heizungen legen. Vergewissern Sie sich im Vorfeld, dass alle Wände trocken sind, und zwar in jedem Raum!

 

Neben dem Kaufpreis kommen weitere Kosten auf Sie zu, die Sie in Ihrer Kalkulation mit einplanen müssen. Neben den Maklergebühren (3 bis 7 %) fallen noch Nebenkosten für die Grunderwerbssteuer (3,5 bis 5 %), den Notar (1,5 %) und die Eintragung ins Grundbuch (0,5 %) an. Das sind bei einem Preis von beispielsweise 300.000 für das Haus immerhin noch zusätzliche 36.000 Euro, die auf Sie zukommen.

 

Ist die Wunschimmobilie gefunden und der Kaufpreis fest, muss noch ein passender Geldgeber gesucht werden. Die meisten Hauseigentümer entscheiden sich für ein Darlehen bei der Bank. Dieses kann jedoch, je nach Kreditgeber, zu unterschiedlichen Konditionen ausgezahlt werden. Daher ist es empfehlenswert, die Zinssätze und Bedingungen verschiedener Bankinstitute im Vorfeld miteinander zu vergleichen.

 

Nach dem Kauf kommt die Sanierung

Ist die Immobilie in Ihren Besitz übergegangen, sollten Sie erste Maßnahmen zur Reduzierung der Energiekosten ergreifen. Diese sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, welche im Idealfall aber vom Staat bezuschusst werden. Bevor Sie mit der Sanierung beginnen, möchten wir Ihnen dazu raten, einen Energieberater einzuschalten. Dieser untersucht Ihr Haus auf Herz und Nieren, anschließend wird er Ihnen sagen können, welche Umbaumöglichkeiten in Betracht kommen.

 

Danach können Sie eine Förderung beantragen, um die Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Erhalten Sie eine Zusage, können die ersten Schritte in Angriff genommen werden. Diese sollten ebenfalls von einem Fachmann begleitet werden, um mögliche Baumängel zu vermeiden. Schließlich soll Sinn und Zweck des Umbaus sein, die Energiekosten zu senken und diese nicht durch eine unsachgemäße Umsetzung noch weiter in die Höhe zu treiben. Das versteht sich wohl von selbst.

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