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So finden Sie den richtigen Stromanbieter fürs Energiesparhaus

So finden Sie den richtigen Stromanbieter fürs Energiesparhaus

Das Energiesparhaus ist heute schon Standard. Noch weiter verbessern lässt sich die Energiebilanz mit einem Passivhaus. Doch egal, für welche der zahlreichen energiesparenden Varianten Sie sich beim Hausbau entscheiden, ganz ohne zusätzlichen Strom geht es meist nicht. In der Regel wird der Stromversorger vor Ort Ihr erster Anlaufpunkt sein, wenn es um die Wahl des Stromanbieters geht. Aber es geht auch günstiger und natürlich grüner. Denn neben dem reinen Kostenaspekt achten immer mehr Verbraucher auf eine positive Umweltbilanz bei der Stromversorgung.

Ökostrom entlastet das Gewissen

Wer sich der Natur verbunden fühlt, tut einiges, um diese zu schützen. Der Bau eines Energiespar- oder Niedrigenergiehauses ist der erste Schritt in diese Richtung. Ganz nebenbei lassen sich durch diese Bauweise langfristig hohe Kosten für Strom und Heizung einsparen. Beim Strom selbst kann man die Umwelt ebenfalls entlasten – indem man auf Ökostrom setzt bzw. auf grünen Strom.

Mit dem richtigen Stromrechner lässt sich schnell ermitteln, ob Ökostrom am eigenen Standort zur Verfügung steht und welche Kosten dieser verursacht. Dafür werden lediglich die Angaben zum Standort (Postleitzahl) und dem jährlichen Stromverbrauch benötigt. Letzterer lässt sich einfach aus der letzten Stromabrechnung ablesen. Wenn diese noch nicht vorliegt, etwa weil das Niedrigenergiehaus erst gebaut wurde, kann der Stromverbrauch grob geschätzt werden.

Wichtig ist hierbei, dass die Schätzung realistisch ist, da bei vielen Stromanbietern mit Paketpreisen kalkuliert wird. Hierbei sollten Verbraucher vor allen Dingen darauf achten, keine Vorleistungen zu erbringen. Der Teufel steckt hier, wie so oft, im Detail. Wer also etwa 2.000 Kilowattstunden Strom im Voraus bezahlt, unabhängig davon ob Ökostrom oder konventioneller Strom, der erlebt am Ende des Abrechnungszeitraums oft böse Überraschungen. Bei einem Minderverbrauch wird dieser oft nicht erstattet, bei einem Mehrverbrauch muss selbiger meist teurer bezahlt werden. Der Preis pro Kilowattstunde steigt also an.

Beim Strompreisvergleich auf die Details achten

Umso wichtiger ist es, dass Verbraucher beim Vergleich der Strompreise auf die Details in den Verträgen achten. Besonders wichtig sind hier folgende Punkte:

  • Müssen Paketpreise im Voraus bezahlt werden? Was geschieht bei Mehr- oder Minderverbrauch?
  • Wo liegen die Grundgebühren und die Kosten pro Kilowattstunde?
  • Wie lange ist die Vertragslaufzeit?
  • Welche Kündigungsfristen gelten?
  • Wie hoch sind die Neukundenboni und lohnen sich diese tatsächlich?
  • Gibt es eine Preisgarantie und für welchen Zeitraum wird sie gewährt?
  • Wird Ökostrom oder konventioneller Strom angeboten?

Egal, wie positiv eines der im Stromvergleich ermittelten Angebote auf den ersten Blick aussieht, Verbraucher sollten die Angebote in jedem Fall durchrechnen. Nur so lässt sich tatsächlich der günstigste Stromanbieter für das Energiesparhaus finden.