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Vorteile einer nachträglichen Dachdämmung

Aus welchen Gründen auch immer, ob nun Energie gespart werden oder zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden soll, in beiden Fällen lohnen sich ein paar Gedanken zur Wärmedämmung.
In diesem Artikel werden wir auf die wichtigsten Merkmale einer guten Dämmung eingehen, zeigen, worauf Sie achten sollten und den Unterschied zwischen einer Aufsparrendämmung und einer Zwischensparrendämmung aufzeigen. Für geübte Heimwerker ist eine nachträgliche Dämmung leicht machbar, und nach diesem Beitrag sollten auch noch ein paar Euro zusätzlich gespart werden können.


Muss nachträglich gedämmt werden?
Die kalte Jahreszeit steht wieder einmal vor der Tür, und mit ihr kommt früher oder später auch der Schnee. Ein gutes Stichwort, denn an diesem kann schon erkannt werden, ob Ihr Dach gedämmt werden sollte. Nämlich dann, wenn Ihr Hausdach das einzige ohne Schnee ist. Ein Zeichen dafür, dass Wärme ungeschützt durch Fugen und Ritzen des Dachstuhles ausdringt. Hier verbrennen Sie ohne nachträgliche Dämmung nicht nur Heizmaterial, sondern auch jede Menge Geld.


Welche Dämmung ist die Richtige?
Noch bis Ende der 70ziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab man sich mit einer wenigen Zentimeter dicken (dünnen) Dämmung aus Steinwolle oder Glaswolle zufrieden.
Ein Fehler, wie Experten mittlerweile wissen.


Heute sollten Sie Ihr Haus bzw. Ihr Dach mit einer Dämmung versehen, welche mindestens 20 cm dick ist. Wie dick diese in speziell Ihrem Fall sein muss, lässt sich durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) bestimmen. Eine Prüfung diesbezüglich kann ebenfalls Heizkosten sparen.


Generell gilt: Je hochwertiger die Dämmstoffe sind, die verwendet werden, umso effizienter ist die Dämmung und umso dünner kann die Dämmung ausfallen. Sparen Sie also nicht beim Dämmmaterial. Eine hochwertige Zwischensparrendämmung bei Benz Baustoffe etwa spart langfristig.


Unterschied Zwischensparrendämmung und Aufsparrendämmung


Die Zwischensparrendämmung

Hierbei wird der Dämmstoff - wie der Name schon sagt - zwischen den Dachsparren eingebracht. Der große Vorteil bei dieser Dämm-Methode ist, dass sich hierfür eine ganze Menge an Materialien wie z.B. natürliche Materialien wie Hanfdämmmatten, Zelluloseflocken oder Flachsdämmmatten eignet.. Ebenfalls geeignet: Der mineralische Dämmstoff Perlit. Bei letzterem ist die Montage allerdings mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden.

 

Die Aufsparrendämmung

Wird die Dämmung vollflächig über die Dachsparren verlegt, so spricht man von einer so genannten Aufsparrendämmung oder auch Vollflächendämmung.
Der große Vorteil zur Zwischensparrendämmung: Kältebrücken werden verhindert, da die Dämmung an allen Stellen eine gleichmäßige Stärke aufweist. Der Grund: Die Dämmung wird nicht durch Sparren unterbrochen.
Bei der Aufsparrendämmung sollte auf ökologische Dämmstoffe zurückgegriffen werden, da diese Druckfestigkeit garantieren.

 

Fazit

Wer sich ein paar Gedanken zur Hausdämmung bzw. zur Dämmung seines Daches macht kann durchaus langfristig Energie- und Heizkosten sparen. Das gilt auch für jene, die handwerklich weniger geschickt sind und für die Dämmung Handwerker beauftragen müssen.