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Wohnungsbesichtigung im Energiesparhaus

Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, der wird heute in erster Linie den Energieverbrauchswerten eine große Bedeutung zumessen.  Deshalb kann man auf vielen Immobilien- und Wohnungsportalen bereits gezielt nach Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen im Energiesparhaus suchen. Dabei sollte man auch überprüfen, ob das Angebot vom Makler stammt, oder ob man beispielsweise die Mietwohnungen Düsseldorf Oberkassel direkt von privat anmieten kann. Das spart zusätzliche Kosten schon bei der Anmietung der Wohnung und der Eigentümer kann auch viele Fragen direkt vor Ort beantworten oder über Wünsche entscheiden.

 

Darauf ist bei der Wohnungsbesichtigung zu achten

Im ersten Schritt sollte man sich unbedingt den Energieausweis zeigen lassen. Hier kann auch direkt nach den Verbrauchswerten der Vormieter gefragt werden. Denn vielfach ist die Aufschrift „Energiesparhaus“ auf der Wohnungsanzeige nicht ganz ernst zu nehmen. Oft wird zwar ein geringer Energieverbrauch geboten, jedoch entspricht dieser nicht den eigentlichen Kriterien eines Energiesparhauses.

 

Stimmen die Raumgrößen?

Auch wenn in den meisten Wohnungsanzeigen Grundrisse und Fotos der Mietwohnungen zu finden sind, sollte man sich nicht scheuen, noch einmal nach den genauen Raumgrößen zu fragen. Auf dem Grundriss kann man sich meist nicht viel vorstellen und steht man in einer nicht möblierten Wohnung, wirken die leeren Räume oft sehr groß. Hier ist gezieltes Nachfragen anzuraten.

 

Generell sollte man sich dabei an folgenden Raumgrößen orientieren:

  • - Wohnzimmer: Mindestens 16 Quadratmeter
  • - Kinderzimmer: Mindestens 15 Quadratmeter
  • - Schlafzimmer: Mindestens 14 Quadratmeter

 

Zudem sollten die Zimmer nach Möglichkeit rechteckig geschnitten sein. Das gibt mehr Gestaltungsfreiraum und die Zimmer lassen sich besser in einzelne Bereiche unterteilen, als dies etwa bei quadratischen Räumen der Fall ist. Zudem sollte bei sehr großen Möbeln, die mitgenommen werden, darauf geachtet werden, dass für diese ausreichend Stellfläche vorhanden ist. Im Zweifel besser gleich bei der Wohnungsbesichtigung nachmessen, als sich hinterher zu ärgern.

 

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale

Es versteht sich natürlich von selbst, dass im Energiesparhaus alle Installationen den neuesten Standards entsprechen sollten. Doch auch hier kann es zu Defekten kommen, die vielleicht noch nicht einmal dem Vermieter bekannt sind. Daher sollten im Badezimmer alle Armaturen ausgetestet werden. Fenster und Türen sollten während der Besichtigung mehrfach geöffnet und geschlossen werden.

 

Auch die Besichtigung der Steckdosen ist ratsam. Reichen diese aus? Sind sie an den richtigen Stellen angebracht? Sollte das nicht der Fall sein, empfiehlt sich die direkte Nachfrage, ob man selbst Veränderungen vornehmen oder der Vermieter dem potenziellen Mieter entgegen kommen kann. Und da zeigt sich auch wieder der Vorteil, wenn man Wohnungen von privat mietet, denn solche Entscheidungen kann der Makler meist nicht vor Ort treffen, sondern muss erst aufwändig Rücksprache mit dem Eigentümer halten. Auch kann die Bitte nach einer Verlegung der Steckdosen durch den potenziellen neuen Mieter ganz anders formuliert werden, als durch einen eher unbeteiligten Makler.