Solarthermie Navigation

Häufig gestelle Fragen!

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Photovoltaik & Solar werden hier beantwort!

Was kosten eine Anlage?
Ist mein Dach geeignet?

Förderung und Finanzierung einer Solaranlage

Wer sich eine Solaranlage zur Wärmeerzeugung oder Stromerzeugung zulegen möchte, der kann derzeit noch von verschiedenen Förderprogrammen profitieren. Dazu gehört das KfW Programm „Erneuerbare Energien“. KfW steht übrigens als Kürzel für Kreditbank für Wiederaufbau. Von der KfW werden nicht nur Fördergelder des Bundes, sondern auch Mittel verwaltet, die aus europäischen Fördertöpfen stammen.

 

Die Standardkredite für die Erzeugung von Strom durch Privatpersonen bieten den Interessenten eine äußerst günstige Finanzierung. Sie zeichnet sich durch besonders niedrige Zinsen aus. Die Zinsen beginnen derzeit bereits ab knappen 2,5 Prozent pro Jahr. Sie werden von der persönlichen Bonität nur in einem geringen Maße beeinflusst. Außerdem können hier niedrige Tilgungsraten und lange Laufzeiten vereinbart werden.

 

Beantragt werden diese Förderkredite über eine Hausbank der eigenen Wahl. Dafür müssen diverse Unterlagen eingereicht werden. Das umfasst neben den Personaldokumenten auch eine Beschreibung mit den technischen Daten der zu errichtenden Anlage sowie den Nachweis der bei der Errichtung und Inbetriebnahme entstehenden Kosten. Darüber hinaus ist eine Wirtschaftlichkeitsprognose mit einzureichen. Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, dass die zu errichtenden Anlagen allen Anforderungen des EEG Gesetzes entsprechen. Dieses „Gesetz zur Neuregelung des Rechts Erneuerbarer Energien im Strombereich“ wurde im Hebst 2008 verabschiedet.

 

Die Förderkredite der KfW für die Anschaffung von Solaranlagen können mit Laufzeiten von bis zu zwanzig Jahren versehen werden. Dabei bekommt man teilweise sogar tilgungsfreie Anlaufzeiträume genehmigt, die bis zu drei Jahren betragen können. In diesem an sich tilgungsfreien Zeitraum können jederzeit Zwischentilgungen vorgenommen werden. Das gilt auch für den Zeitraum, für den im Ursprungsvertrag eine Zinsbindung vereinbart worden ist. Diese Zinsbindungsfrist kann bis zu zehn Jahren betragen. Die Standardgröße bei diesen Krediten liegt bei 50.000 Euro.

 

Der Rest der Investitionssumme sollte als Eigenkapital oder Eigenleistung in die Investition mit eingebracht werden. Eine Erhöhung der Summe der Förderkredite ist im Wege der Einzelfallentscheidung möglich. Diese Art der Förderung gibt es nicht nur für die Anlagen, mit denen Strom erzeugt werden kann, sondern auch für die Solarmodule, die zur Aufbereitung des Warmwassers oder zur Unterstützung de Heizungsanlage eines Gebäudes genutzt werden.

» Fördergelder für Photovoltaikanlagen

Eine zweite Form der Förderung der Finanzierung einer Solaranlage besteht in der gesetzlichen Verpflichtung der Netzbetreiber zur Abnahme des solar erzeugten Stromes. Dabei wird die eingespeiste Kilowattstunde mit einem gesetzlich für einen bestimmten Zeitraum garantierten Preis vergütet. Dieser Preis liegt höher als der, den man für Entnahmen aus dem Netz bezahlen muss. Aus dieser Preisdifferenz ergibt sich auch eine positive Bilanz für den Anteil an Elektroenergie, den man selbst verbraucht.