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Häufig gestelle Fragen!

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Photovoltaik & Solar werden hier beantwort!

Was kosten eine Anlage?
Ist mein Dach geeignet?

Investitionsrechnung und Kalkulation für eine Solaranlage

Da die Preise für die Solarmodule sich ständig verändern, werden wir an dieser Stelle keine konkreten Zahlen nennen, sondern nur grundlegende Hinweise geben, wie man die Wirtschaftlichkeit einer Solarthermie oder Photovoltaik Anlage ermitteln kann.

Ausgangspunkt sind immer die Investitionskosten. Dabei sollte man nicht nur die Anschaffungspreise für die Module selbst, sondern auch die Kosten der Planung, der vorbereitenden Maßnahmen sowie der Montage mit berücksichtigen. Um die konkret zutreffenden Investitionskosten zu ermitteln, muss man auch wissen, welche Förderungen man für den Bau und die Inbetriebnahme seiner Solarthermie oder Photovoltaik Anlage erwarten kann.

 

Nicht vergessen werden dürfen bei der Ermittlung der Gesamtinvestition die Kosten, die für die Inanspruchnahme einer Bankfinanzierung entstehen. Das sind nicht nur die Zinsen für den Kredit, sondern auch die Gebühren der Kontoführung sowie die Gebühren, die von Seiten der Banken für den Abschluss des Kreditvertrages erhoben werden.

 

Während der Betriebsdauer einer Solaranlage fallen weitere Kosten an. Das sind Wartungskosten, aber auch die Gebühren, die der Netzbetreiber für die Unterhaltung des Zählers verlangt, über die die eingespeisten Kilowattstunden abgerechnet werden. Hinzu kommen Kosten, die dadurch entstehen können, dass man für die steuerlich korrekte Abrechnung der durch eine Solaranlage erzielten Einnahmen fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen muss.

 

Bei der Ermittlung der erzielbaren Einnahmen bzw. Einsparungen durch eine Solaranlage werden statistische Werte hergenommen. Dabei geht man immer von einer nominalen Nutzungsdauer von zwanzig Jahren aus. Das ist der Zeitraum, für den die meisten Hersteller eine Garantie auf ihre verkaufte Technik geben. In den meisten Fällen kann man jedoch davon ausgehen, dass man eine Solaranlage noch etwa zehn Jahre länger nutzen kann.

 

Von den Einnahmen müssen Steuern abgeführt werden. Dabei kommt es auf den Umfang der erzielten Einnahmen an. Ab einer Jahressumme von 17.500 Euro kann man keine Kleinunternehmerregelung mehr bekommen, sondern wird umsatzsteuerpflichtig. Doch in diese Region wird man mit einer Solaranlage auf dem Dach eines Einfamilien- oder Zweifamilienhauses kaum kommen. Deshalb kann bei der Hochrechnung der möglichen Einnahmen immer nur die Nettosumme berücksichtigt werden.

 

Darüber hinaus fallen die aus dem Betrieb einer Photovoltaik Anlage entstehenden Einnahmen in die Rubrik steuerpflichtiges Einkommen im Sinne des Einkommenssteuergesetzes. Die Einnahmen sind also immer um den Steueranteil zu kürzen, der sich auf der Grundlage des persönlichen Steuersatzes berechnet. Nur so kann man einen echten Überblick bekommen, welche zusätzlichen Summen man aus dem Betrieb seiner künftigen Solaranlage erzielen kann, die sich durchaus auch als wirtschaftliche Altersvorsorge anbietet, wenn man sie zu einem Zeitpunkt in Betrieb nimmt, der garantiert, dass sie sich zum Zeitpunkt des Renteneintritts gerade so amortisiert hat.